Schimmel Dry Test und Erfahrung | Schimmelentfernung mit Hitze

Ist Schimmel Dry, die Lösung für ein leidiges Problem? Mit Schimmel an der Wand habe ich bei mir zu Hause immer eine Baustelle gehabt, sobald der Herbst kommt. An einer kleinen Stelle in der Wohnung hatte ich alljährlich eine kleine Stelle, wo die Wand leicht schwarz wurde. Ich habe dort schon alle möglichen Hausmittel ausprobiert. Aber diese waren entweder mit einem hohen Arbeitsaufwand verbunden oder sie wirkten nicht richtig. Dann bin ich auf den Schimmel Dry gestoßen und war von den vielen positiven Bewertungen begeistert. Deshalb hab ich mir diese Lösung gegen Schimmel an der Wand bestellt und möchte dir in diesem Test meine Erfahrungen mit der Wandheizung gegen Schimmel mitteilen.

Inhaltsverzeichnis

Was ist die Ursache für Schimmel an der Wand?

Der Lieblingssatz von Vermietern, wenn Schimmel an der Wand entsteht, ist immer „Sie lüften zu wenig“. Zwar kann ein zu wenig Lüften durchaus ein Grund sein, dass Schimmel bei dir in der Wohnung entsteht. Aber häufig sind auch Wasserschäden oder bauliche Fehler die Ursache von Schimmel. Sollte letzteres die Ursache sein, ist es wichtig, dass diese Mängel vor der Schimmelbekämpfung fachmännisch beseitigt werden.

Feuchtigkeit ist die Ursache für Schimmel

Dennoch kann es auch ohne bauliche Mängel vorkommen, dass Schimmelstellen in der Wohnung entstehen. Generell benötigt Schimmel immer Feuchtigkeit, um sich auszubreiten. Und gerade zu Beginn der kalten Jahreszeit, wo die Luftfeuchtigkeit höher und das Mauerwerk kälter wird, kann die Feuchtigkeit nicht mehr so gut abtrocknen. Und es entsteht Schimmel. Aber genau dort setzt der Schimmel Dry an. Mit der Infrarotwandheizung kannst du gezielt die feuchten Stellen trocknen und somit dem Schimmel seine Lebensgrundlage entziehen. Soweit die Theorie, aber ob eine Schimmelentfernung wirklich damit klappt? Ich habe ein halbes Jahr Erfahrungen mit dem Schimmel Dry gesammelt und möchte diese jetzt mit dir teilen.

Wie funktioniert der Schimmel Dry?

Einfach ausgedrückt ist der Schimmel Dry eine längliche Infrarotheizung, die entweder direkt an der Wand montiert wird oder davor mit dem im Lieferumfang enthaltenen Ständer vor der feuchten Stelle platziert wird. Der Unterschied zu einer herkömmlichen Infrarotheizung ist aber, dass der Schimmel Dry mit isolierenden hitzebeständigen Schutzlack eingelassen ist.

Des Weiteren strahlt die Wärmeplatte vorne und hinten Wärme zwischen 55 und 70 °C ab. Du musst jetzt den Schimmel Dry nur an der betroffenen Stelle aufstellen – am besten direkt darunter und die Wärmeplatte in eine Steckdose einstecken. Da der Schimmel Dry mit einem Abstand von circa 1,5 cm zur Wand platziert ist, entsteht eine Wärmeströmung und die Wand wird langsam bis in den Kern und sogar auf die Gegenseite getrocknet. So kannst du auch schimmelbefallene Wände, vor denen eine Schrankwand steht, von der Gegenseite trocknen.

Wie viele Schimmel Dry Module werden benötigt?

Du kannst bis zu fünf Schimmel Dry Module miteinander verbinden. Aber du benötigst immer nur so viele Module, dass die mit Schimmel befallene Wand von den Modulen abgedeckt wird. Ein Modul ist 52 cm breit und reicht für 100 cm verschimmelte Wand (in der Breite gemessen) laut Hersteller. Aber natürlich kannst du auch erst mit einem Schimmel Dry erstmal anfangen und bei Bedarf später ein weiteres nachbestellen.

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Bei mir zu Hause reicht zum Beispiel ein Modul für die circa 1,5 Meter befallene Ecke vollkommen aus.

Wie viel Strom verbraucht der Schimmel Dry?

Jetzt denkst du bestimmt, dass Heizen mit Strom doch unwahrscheinlich viel Strom benötigt. Aber da der Schimmel Dry eine Infrarotheizung ist, verbraucht der Schimmelentferner mit seinen 50 Watt Leistung nur 1,2 kWh pro Tag, wenn er durchgehend läuft. Was in etwa 30 Cent pro Modul entspricht. Nach ein paar Tagen kannst du aber auch eine Zeitschaltuhr zwischen schalten und nur noch in Intervallen trocknen

Bei mir zu Hause war die betroffene Stelle nach drei Tagen trocken. Danach habe ich ihn immer nur mal wieder ein paar Stunden eingeschalten, wenn es mal wieder viel geregnet hat. Wenn ich dann überlege, wie viel Geld ich für Alkohol, Essigspray oder Chemie gegen Schimmel bereits bezahlt habe, fallen die geringen Stromkosten nicht ins Gewicht.

Montage des Schimmel Dry an der Wand

Die Montage des Schimmel Dry ist sehr einfach. Im Lieferumfang ist eine Bohrschablone enthalten. Diese klebst du an die Wand und bohrst zwei 6 mm Löcher an der vorgegebenen Stelle. Anschließend setzt du die Dübel und Schrauben, die beiliegen, ein und hängst das Dry Modul einfach ein. Bei einer Schraube musst du etwas herumspielen, bis die gewünschte Klemmkraft zwischen Halter und Wand erreicht ist.

Nun brauchst du nur noch den Stecker einzustecken. Das 1,5 m lange Kabel lässt sich bei Bedarf direkt am Schimmel Dry platzsparend aufwickeln. Und falls du keine Löcher in die Wand bohren möchtest, kannst du die Schimmelheizung auch mit den enthaltenen Plastikhaltern direkt vor der schimmeligen Wand platzieren. Du musst nur darauf achten, dass der Abstand zur Wand möglichst gering ist, aber gleichzeitig nicht weniger als 1,5 cm beträgt.

Keine Steckdose in der Nähe was tun?

Gerade, wenn die Schimmelstelle in einer Ecke ist, ist oft keine Steckdose im Umkreis. Oder die Steckdose ist, wie bei mir, hinter einem Schrank. Aber auch das ist kein Problem, da der Schimmel Dry mit einem standardisierten Eurostecker C7 betrieben wird. Deshalb kannst du entweder ein längeres Kabel oder einen abgewinkelten Stecker gleich mit bestellen.

Meine persönlichen Erfahrungen mit dem Schimmel Dry

Anfangs war ich echt skeptisch, was den Schimmel Dry angeht. Vor allem, weil ich schon so viel probiert habe, um das Schimmelproblem zu lösen. Von Chemie gegen Schimmel über Hausmittel wie Essig oder Isopropanol bis hin zum stationären Luftentfeuchter. Aber dauerhaft geholfen hat leider gar nichts. Jedes Jahr war das Problem wieder da.

Mit dem Schimmel Dry ist das nun anders. Schon nach drei Tagen war die Wand trocken und es waren auch weniger schwarze Flecken da. Ich habe dann die restlichen Flecken entfernt und den Schimmel Dry an der Stelle hängen lassen.
Bei der nächsten schlechten Wetterlage habe ich nochmals die Wand mit einem Feuchtigkeitsmesser gemessen und festgestellt, dass die Wand wieder anfängt feucht zu werden. Daraus folgerte ich, dass die Ecke bei mir leider baulich bedingt bei ungünstigen Wetterlagen immer wieder feucht wird.
Jetzt stecke ich aber bei diesen Wetterlagen gleich den Schimmel Dry ein und trockene die Wand und nach einem Tag ist wieder alles trocken. So kann in dieser Ecke kein Schimmel mehr entstehen, da die Stelle nie über längere Zeit feucht bleibt. Und das schönste ist, es ist mit keinem Arbeitsaufwand verbunden. Ich muss nur daran denken, den Schimmel Dry ein- und auszustecken. Daher kann ich aus meiner Erfahrung sagen, dass der Schimmel Dry bei mir den Test bestanden hat und ich ihn bedingungslos empfehlen kann.

Letzte Aktualisierung am 27.02.2024 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API